Der Literaturwissenschaftler, Romanist und Politiker Victor Klemperer (1881-1960) stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung für unsere Klassenstufen 9 bis 12.

Dazu war der deutsche Autor und Herausgeber Renatus Deckert als Vortragender zu Gast in der Aula. Im Mittelpunkt seiner Lesung standen die Tagebücher Klemperers, die dieser während der Jahre des Nationalsozialismus verfasst hatte und in denen er als jüdischer Überlebender des Holocaust vielfältige Einblicke in die persönlichen Diskriminierungen und Ausgrenzungen gibt.
So lässt sich ab 1933 mitverfolgen, wie Klemperer langsam und systematisch ausgegrenzt wurde, zunächst in der Wissenschaft, später auch im privaten Leben. Die Tagebücher aus der Zeit des Nationalsozialismus sind Zeugnis einer Atmosphäre großer und immer größer werdender Angst. Klemperer und die anderen Bewohner des „Judenhauses“, in das er und seine Frau umziehen mussten, lebten vor allem in Angst vor der Gestapo. Vor diesem Hintergrund berichtet Klemperer von etlichen Selbstmorden und Opfern des Völkermordes an den Juden durch die Nationalsozialisten in seinem persönlichen Umfeld – nicht zuletzt, wie Renatus Deckert während seiner Lesung und in der sich anschließenden Fragerunde betonte, auch als Mahnung für heute lebende Generationen.






Nach den Sommerferien meldete unsere Schule zwei Teams für den RWE-Wasserstoffauto-Wettbewerb an. Am 12. November 2025 erhielten beide Gruppen ihre Wasserstoffautos, mit denen sie in der folgenden Zeit tüfteln, umbauen und tunen durften.
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